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Die Mahlung
Der
Mahlgrad des gerösteten Kaffees sollte möglichst
immer auf das jeweilige Zubereitungsverfahren abgestimmt
sein. Nur so können die im Kaffeemehl enthaltenen
Geschmacks- und Aromastoffe optimal extrahiert werden.
Für Filterkaffee werden die Bohnen in der Regel auf
eine Kornstärke von 0,3 bis 0,5 mm gemahlen. Die
Espresso-Zubereitung macht einen wesentlich feineren Mahlgrad
nötig mit einer Kornstärke von maximal 0,2 mm.
Wegen der flüchtigen Aromastoffe des Kaffees empfiehlt
es sich, die Bohnen unmittelbar vor dem Brühen in
der benötigten Menge frisch zu mahlen. Manche Kaffee-Gourmets
betrachten dies als eigene Wissenschaft. Sie mahlen eigenhändig
und zelebrieren die Herstellung des Kaffeemehls mit einer
separaten Kaffeemühle. Wer es bequemer liebt, genießt
den Komfort von Kaffee-/Espresso-Vollautomaten. Dank des
integrierten Mahlwerks wird für jede Zubereitung
die benötigte Menge Kaffeemehl frisch hergestellt.
Der Mahlgrad kann bei guten Geräten individuell justiert
werden.
Weiterverarbeitung/Veredlung
Im Bezug auf die industrielle Verarbeitung lässt
sich Kaffee in 2 Kategorien aufteilen: Röstkaffees
und lösliche Kaffees. In beiden
Kategorien werden zudem unbehandelte und behandelte Kaffees
unterschieden. Unbehandelte Kaffees gelangen nach der
Röstung in ihrem naturgegebenen Charakter in den
Verkauf als ganze Bohne oder als gemahlener Kaffee. Behandelte Kaffees sollen durch die jeweiligen
Verarbeitungsverfahren zumeist eine bessere Bekömmlichkeit
erhalten und werden auch als Schonkaffees bezeichnet.
Hierzu zählen
insbesondere:
1. Reizstoffarme, koffeinhaltige Kaffees
Hier wird der Anteil bestimmter Reiz- und Bitterstoffe
reduziert, um besonders säurearme, magenfreundliche
Kaffees herzustellen.
2. Reizstoffarme, entkoffeinierte Kaffees
Zusätzlich zum Reizstoffanteil wird auch der Koffeingehalt
des Kaffees auf unter 0,1 % reduziert. Je nach verwendeter
Methode werden für die Entkoffeinierung Wasser, organische
Lösungsmittel oder Kohlendioxyd eingesetzt.
3.
Lösliche Kaffees
In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelt, bietet
Löskaffee einige Vorzüge: schnelle Zubereitung,
gute Haltbarkeit und vielseitige Verwendungsmöglichkeiten.
Klassische Herstellungsverfahren sind die so genannte
Sprühtrocknung und die deutlich aufwändigere
Gefriertrocknung. Weit verbreitet ist heute auch die
Pulverisierung.
Ergebnis all dieser Verfahren sind Instant-Kaffee-Getränke,
die sich wachsender Beliebtheit erfreuen. Durch den
Zusatz
von Aromastoffen haben die Hersteller in jüngster
Zeit zahlreiche neue Kaffee-Spezialitäten" auf den Markt gebracht.
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