DIE RICHTIGE MASCHINESiebträgermaschinen

 

 

Siebträgermaschinen

Wer etwas „Handarbeit” nicht scheut, kann mit einer Siebträgermaschine perfekte Ergebnisse erzielen.
Vom Espresso mit perfekter Crema bis zum Cappuccino „alla casa”. Mangels eigenem Mahlwerk müssen Siebträgermaschinen vor jedem Brühvorgang manuell mit bereits gemahlenem Kaffee „beschickt” werden. Da die Geräte fast alles weitere automatisch erledigen, werden Siebträgermaschinen häufig auch als Espressoautomaten bezeichnet.

 

Wie funktionieren Siebträgermaschinen?

Abhängig von der gewünschten Zubereitung wird Kaffeemehl für 1 oder 2 Tassen Espresso in das Filtersieb eingefüllt und leicht angedrückt, bevor der Siebträger in das Gerät eingesetzt wird. Danach kann Espresso zubereitet werden. Je nach Heizsystem des Gerätes (Dampfdrucksystem, Boiler mit Pumpe oder Durchlauferhitzer mit Pumpe) wird das erhitzte Wasser mit bis zu 15 bar Druck durch das Kaffeemehl gepresst. Bei entsprechender Geräteausstattung – zum Beispiel mit einer Cappuccino Aufschäumhilfe – können auch andere Kaffeespezialitäten wie z. B. Latte Macchiato hergestellt werden. Nach dem Brühvorgang muss der Siebträger wieder abgenommen werden, um das verbrauchte Kaffeemehl aus dem Filtersieb zu entfernen und es für den nächsten Brühvorgang zu befüllen. mehr zu den einzelnen Funktionen

Besonderheit: Einige Geräte können neben Kaffeemehl auch mit vorportionierten Servings bestückt werden, wodurch das Problem der richtigen Dosierung entfällt und auch die Entleerung des Siebträgers zur besonders sauberen Angelegenheit wird. Denn bei den Servings ist eine Portion Kaffeemehl (6–7 g) nach dem Prinzip des Teebeutels in Filterpapier verpackt. So erübrigt sich das Ausklopfen/Ausspülen des Siebträgers zwischen den Brühvorgängen – es wird einfach das verbrauchte Serving aus dem Siebträger entfernt.

 

Erschwinglicher Genuss

Die Einstiegspreisklasse für Siebträgermaschinen solider Qualität beginnt bei etwa 100,00 € – nach oben ist das Preisspektrum offen. Viele Espresso-Liebhaber betrachten die Erfordernis zur manuellen Befüllung des Siebträgers nicht als Mangel an Komfort, sondern als Vorteil. Schließlich hat man hierdurch die Brühergebnisse weitgehend selbst „in der Hand”. Falls Sie nicht auf gekauftes Espressomehl zurückgreifen, sondern immer frisch gemahlene Bohnen verarbeiten möchten, sollten Sie bei Ihrer Anschaffungsplanung die Kosten für eine separate Kaffeemühle berücksichtigen.

 

Wichtige Kauftipps

1. Überzeugen Sie sich eigenhändig davon, dass die Montage des Siebträgers möglichst einfach ist.
2. Legen Sie Wert auf eine Aufschäumhilfe für Cappuccino.
3. Fragen Sie nach einem Gerät mit hochwertigem Thermoblock-System für optimalen Druckaufbau.
4. Achten Sie auf Serviceleistungen des Herstellers.
5. Können neben Espressomehl auch vorportionierte Servings verwendet werden.